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Was
ist eigentlich DSL?
DSL ist eine neue digitale Technologie (Digitale Teilnehmeranschlussleitung), die
wesentlich schnellere und günstigere Datenübertragung im Internet ermöglicht
als herkömmliche Technologien. Folgend führen wir Sie in die Welt des
DSL ein und beantworten Ihnen die wichtigsten Fragen, die sich im
Zusammenhang mit DSL ergeben.
Was brauche ich für DSL?
Was Sie für einen DSL Zugang benötigen, hängt zunächst von der Art
Ihres Zugangs ab. Hier gibt es einen Unterschied zwischen ADSL für
Privatkunden und SDSL für Geschäftskunden.
ADSL Tarife für Privatkunden
Neben dem reinen Zugang für DSL benötigen Sie also noch einen DSL
Tarif. Was viele nicht wissen, ist, dass man den Tarif auch selbst
bestimmen kann. So können Sie z.B. mit einem DSL Zugang von der Telekom
(TDSL) durchaus auch einen Tarif eines anderen Anbieters wie zum
Beispiel 1&1 nutzen. NGI bietet zum Beispiel Tarife, die auf der
Technik von QSC basieren. Die Tarife dieser sogenannten Reseller
("Wiederverkäufer") sind zum Teil wesentlich attraktiver als
die der Netzbetreiber.
ADSL Zugang für Privatkunden
Als Privatkunde brauchen Sie zunächst einen DSL Zugang. Prinzipiell
gibt es hier zwei große Anbieter (Netzbetreiber) für DSL-Privatkunden
in Deutschland: Die Telekom mit TDSL und QSC mit QDSL. Die meisten
anderen Anbieter nutzen die Netze der
beiden Grossen. Der Zugang ermöglicht Ihnen nur die Nutzung von DSL, er
beinhaltet jedoch nicht automatisch einen DSL-Tarif.
Des weiteren benötigen Sie spezielle Hardware und Software.
Vorteil: Höhere Geschwindigkeit
Privatkunden
DSL Zugänge bieten eine deutlich höhere Geschwindigkeit, als dies
analoge Modems oder ISDN Zugänge ermöglichen. Bei TDSL (768 Kbit/
Sekunde) ist die Geschwindigkeit zu Ihrem Rechner 12 mal höher als bei
einem ISDN Zugang (64 Kbit/ Sekunde). Daten, wie zum Beispiel
E-Mails, werden mit doppelter Geschwindigkeit (128 Kbit/ Sekunde) von
Ihrem Computer verschickt.
Geschäftskunden
Für Geschäftskunden variiert die Geschwindigkeit und kann mehrere
Megabit pro Sekunde erreichen. Außerdem sind hier weitere Merkmale wie
VPNs möglich. Sie können sich so Ihren DSL Zugang nach Ihren Bedürfnissen
einrichten lassen.
Computerspieler
Für Leute, die gerne am Computer spielen, empfehlen wir einen DSL
Zugang von QSC. Dieser ist zwar etwas teurer, als ein TDSL Zugang, dafür
sind die sogenannten Ping-Zeiten bei QDSL mit Abstand am besten (Ein
Ping besagt, wie gut die Verbindung z.B. zu einem Spieleserver ist).
Dies ist vor allem für Onlinespiele wie Counter Strike und andere
wichtig. Die Übertragungsgeschwindigkeit ist bei QDSL außerdem höher
als bei T-DSL. Hier haben Sie ein volles Megabit (1024 Kilobit) pro
Sekunde zur Verfügung. Außerdem erhalten Sie die benötigte Hardware
umsonst.
Was ist der Unterschied zwischen ADSL und SDSL?
DSL steht für Digital Subscriber Line (eine digitale
Breitbandtechnologie, was wörtlich übersetzt "Digitale
Teilnehmeranschlussleitung" heisst). Bei dieser Technologie gibt es
unterschiedliche Standards. Die wichtigsten sind ADSL und SDSL:
ADSL (Assymmetric DSL)
Wie der Name schon sagt, ist dieser Zugang „ungleich“
(asymmetrisch). Dahinter verbirgt sich nichts anderes, als dass die
sogenannte Downloadgeschwindigkeit (Daten aus dem Internet auf Ihren
Rechner) ungleich ist zu der sogenannten Uploadgeschwindigkeit (Daten
von Ihrem Rechner ins Internet). ADSL Zugänge sind günstiger als die
folgenden SDSL Zugänge und somit vor allem auf Privatkunden
ausgerichtet.
TDSL ist im Übrigen kein eigener Standard, sondern lediglich der
Produktname für die ADSL Technologie der Telekom.
SDSL (Synchron DSL)
Bei SDSL sind Upload- und Downloadgeschwindkeit gleich (synchron). Das
bedeutet, dass Daten genauso schnell von Ihrem Rechner ins Netz geladen
werden können, wie umgekehrt. Dadurch sind SDSL Zugänge deutlich
kostenintensiver als ADSL Zugänge. SDSL Zugänge sind deshalb eher auf
Geschäftskunden zugeschnitten, vor allem, wenn Sie oft Daten ins
Internet übertragen müssen.
Der weitere Vorteil von SDSL ist, dass hier die sogenannten VPNs (Virtual
Private Networks) möglich sind. Über VPNs können verschiedene Rechner
vernetzt werden, was ebenfalls für Geschäftskunden wichtig sein kann.
Die für VPNs notwendigen statischen IPs (Rechneradressen) werden in der
Regel bei ADSL nicht zur Verfügung gestellt.
Welche Software benötige ich?
In der Regel besteht die Software aus zwei Komponenten. Zum einen ein
Treiber für ihr DSL-Modem, zum anderen die Zugangssoftware für Ihren
DSL-Zugang. Falls Sie ihren DSL Zugang über eine Netzwerkkarte
einrichten, ist hierfür ein weiterer Treiber nötig.
Die notwendige Software erhalten Sie vom jeweiligen Anbieter:
Treiber für die DSL Modems liegen den jeweiligen Geräten bei.
Die Software für Ihren DSL Zugang erhalten Sie gemeinsam mit den
Zugangsdaten von Ihrem DSL Anbieter.
Treiber für Netzwerkkarten sind in der Regel den jeweiligen Produkten
hinzugefügt.
Welche Hardware benötige ich?
Die benötigte Hardware richtet sich nach dem jeweiligen Anbieter, von
dem Sie die Geräte beziehen. Prinzipiell gibt es jedoch zwei Anschlussmöglichkeiten:
DSL Modem
Das DSL Modem benötigen Sie für den DSL Zugang. Einige Anbieter, wie
z.B. Arcor oder QSC stellen Ihnen dies kostenlos zur Verfügung. Bei der
Telekom müssen Sie das Modem kaufen. Die von der Telekom vorgeschlagene
Lösung kostet ca. 140 Euro. Wenn Sie jedoch (wie zuvor beschrieben)
einen Tarif von 1&1 nehmen, erhalten Sie ein subventioniertes Modem
für nur 19,90 Euro (Lesen Sie mehr zu DSL Modems).
DSL Splitter
Alle DSL Anschlüsse benötigen den sogenannten DSL Splitter. Dieser
wird direkt in Ihre Telefonbuchse eingestöpselt. In den DSL Splitter
stecken Sie zum einen Ihren Telefonanschluss, der weiter wie gewohnt
funktioniert. Außerdem wird hier das DSL Modem angeschlossen.
Netzwerkkarte
Ob Sie eine Netzwerkkarte benötigen, hängt von der Bauart Ihres Modems
ab. Das von der Telekom zu TDSL angebotene Modem benötigt eine solche.
Anders hingegen die Fritzcard, die von 1&1 für 19,90 Euro angeboten
wird. Hier stecken Sie das Modem direkt in den Rechner.
PRODUKTE
1 & 1 - DSL Flatrate
Für alle 1&1 Flatrates gilt: Keine Volumeneinschränkungen und
auch keine Zeitbeschränkungen, und das Beste, wie bei 1&1 gewohnt -
keine Portsperren oder Portbremsen!
Gekrönt wird das 1&1 DSL Angebot mit umfangreichen Zusatzfeatures,
für die Sie bei manch anderem Provider extra zahlen müssen, wie z.B.
Viren- und Spamschutz, Kindersicherung, eigene .de Domain und die Möglichkeit
mit der DSL-Telefonie auch bei Telefonaten zu sparen.
1&1 im Überblick
Die 1&1 Internet AG ist mit ca. 3 Millionen Kunden ein erfolgreicher
Internet-Provider in Europa. Sie ist auf den Märkten in Deutschland, Frankreich und
Großbritannien präsent. Anspruchsvollen Privatnutzern,
Freiberuflern und Unternehmen bietet 1&1 ausgereifte
Do-it-yourself-Lösungen für technische Mehrwertdienste. Im eigenen
Hochleistungsrechenzentrum in Karlsruhe werden über drei Millionen
Domains gehostet. 1&1 ist spezialisiert auf die Entwicklung von
leistungsfähigen Internet-Applikationen. Aus diesen einzelnen
Leistungsmodulen setzt 1&1 seine Produkte zusammen. Ergänzt werden
sie durch zielgruppengenaue Bundlings mit attraktiven Drittprodukten wie
Software zur Gestaltung von Websites und T-DSL-Anschlüssen.
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